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Unsere Organisation

1997 gründete ein italienischer Arzt im Waisendorf Umudugudu in Musha, Ruanda eine Krankenstation. Bis zu seinem Tod baute er eine Kooperation mit dem Medikamentenhilfswerk "action medeor" auf und unterstützte in immer wiederkehrenden Projekten die Gesundheitsversorgung der Region. Leider konnte nach seinem Tod das Projekt und die Kooperationen nicht weiter aufrechterhalten werden und das ganze Projekt kam zum Erliegen. 2015 besuchte Luca Dreher das Waisen- und Jugenddorf und bekam einen Eindruck von dem ungenutzten Potential dieser Krankenstation. Kurz darauf startete er sein Medizinstudium an der Universität Witten und schloss sich mit 3 weiteren Studierenden zu der Initiative ibitaro zusammen.  

Im nahe gelegenen Ort Musha gibt es zudem eine weitere Krankenstation. Diese Krankenstation in der Stadt Musha nennt sich Health Center Musha und ist der kleinen Krankenstation im Kinder- und Jugenddorf "Umudugudu" übergeordnet. Sie bildet die zweite Anlaufstelle von Patienten/innen, wenn ihnen in den kleinen Krankenstationen, wie in Umudugudu, nicht mehr geholfen werden kann. 

Bei unserem ersten gemeinsamen Besuch in Ruanda, wurde uns schnell klar, dass es sinnvoll ist, nicht nur die Krankenstation im Kinder- und Jugenddorf, sondern auch die größere Krankenstation in Musha zu unterstützen. 

Unsere Ziele

Das Gesundheitssystem in Ruanda können wir nur bedingt verändern! Jedoch haben wir, eine Gruppe von Wittener Medizinstudent/-innen, es uns zur Aufgabe gemacht zumindest einen kleinen Beitrag zu leisten und im Jugend- und Waisendorf Umudugudu sowie dem Health Center Musha eine bessere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Wir sind überzeugt: Auch simple Aktionen haben eine hohe Erfolgsrate!

Deshalb wollen wir die Krankenstationen zunächst mit nötigem medizinischem Equipment unterstützen. Unser Ziel ist es dringend benötigte Materialien, wie Betten oder spezielle Untersuchungslampen von lokalen Produzenten zu besorgen und dem bereits vorhanden Personal Weiterbildungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Außerdem stehen Renovierungsarbeiten in den teilweise schon sehr maroden Krankenstationen an.